Eigentum geht über. Führung nicht.
Was passiert in Ihrem Unternehmen, wenn morgen früh der Inhaber nicht mehr aufwacht? Diese Frage stellen wir, weil die Antwort darüber entscheidet, ob ein Lebenswerk, eine Familie und Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Ein Testament regelt, wem das Unternehmen gehört. Es regelt nicht, wer es führt, wer im Betrieb Bescheid weiß und was die Familie davon erwartet. Wir begleiten Sie auf diesem Weg, so lange er dauert.
Kein Termin. Ein System.
Die meisten Nachfolgen werden als Übergabe geplant: ein Termin, ein Vertrag, ein Nachfolger. Wir denken sie als Teil des Familiensystems. Der Gesellschaftsvertrag muss zum Testament passen, die Vollmachten zur Geschäftsführung, die Steuer zur Liquidität, und die Familie muss sich einig sein, bevor der Fall eintritt.
Deshalb beginnt Nachfolge bei uns mit dem Planspiel Sterbefall und endet nicht mit der Unterschrift.
Gibt es eine Familienverfassung?
Ja
Dann prüfen wir, ob sie gilt. Steht das, was die Familie vereinbart hat, auch im Gesellschaftsvertrag, im Testament, in Eheverträgen und Vollmachten? Und lebt die Familie danach: Zuständigkeiten, Entscheidungen, Führung, Umgang mit Konflikten? Im Streitfall gelten die Verträge, nicht die Absichtserklärung. Der 360°-Check macht diese Übereinstimmung sichtbar.
Zum 360°-CheckNein
Dann ist das der erste Schritt. Eine Familienverfassung klärt, was die Familie verbindet und wohin sie will: die Rollen der Familienmitglieder im Unternehmen, Nachfolge und Eigentum, wie entschieden wird und was gilt, wenn man sich nicht einig ist. Sie ist rechtlich nicht einklagbar, aber sie ist die Grundlage, auf der Verträge später aufbauen. Wir begleiten die Familie auf dem Weg dorthin und holen die Fachleute dazu, wenn es an die Verträge geht.
Gespräch vereinbarenDrei Situationen, sehr unterschiedlich viel Zeit.
Der Todesfall
Das Eigentum geht über, die Führung nicht. Erbengemeinschaften blockieren Entscheidungen, Banken werden nervös, Mitarbeitende verlieren die Sicherheit. Für eine Nachfolge ist es der ungünstigste Zeitpunkt, den es gibt.
Der Pflegefall
Das letzte Fenster, in dem noch gestaltet werden kann. Oft lässt der Unternehmer nicht los, die Kinder sind nicht vorbereitet, alte Konflikte brechen auf. Hier ist Mediation keine Option, sondern die Voraussetzung für alles Weitere.
Die geplante Übergabe
Wer seine Nachfolge nicht gestaltet, überlässt sie dem Zufall oder dem Streit. Eigentum, Führung und Vermögen müssen getrennt gedacht werden. Das ist die eigentliche Arbeit, und sie braucht Jahre, nicht Wochen.
Vier Fragen, die vor allen anderen kommen.
Sie klingen einfach. Nachfolge scheitert fast immer daran, dass eine davon nie ausgesprochen wurde.
Wer erbt die Anteile?
Eine klare Regelung, damit das Eigentum nicht zersplittert und Pflichtteile niemanden überraschen. Ausgearbeitet wird sie von Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt. Wir sorgen dafür, dass die Frage überhaupt gestellt wird.
Wer führt das Unternehmen?
Geschäftsführung ist nicht dasselbe wie Eigentum. Ein Fremdgeschäftsführer oder ein Beirat sind auch in Familienunternehmen ernsthafte Möglichkeiten.
Wie wird das Vermögen geordnet?
Privat- und Unternehmensvermögen getrennt, damit nichts verloren geht. Die Gestaltung liegt bei den Fachleuten, mit denen wir zusammenarbeiten.
Wo liegen die Konflikte in der Familie?
Erwartungen klären, bevor der Ernstfall sie freilegt. Wenn nötig, mit einer Mediatorin oder einem Mediator.
Was sich in jeder Nachfolge bestätigt.
Ein Todesfall lässt nur noch Reaktion zu.
Ein Pflegefall lässt ein kleines Fenster.
Eine geplante Übergabe ist Führungsarbeit.
Eigentum, Führung und Vermögen gehören getrennt gedacht.
Konflikte lösen sich nicht durch Schweigen.
Nachfolge ist ein Weg, kein Dokument.
Wer an einer Nachfolge mitarbeitet.
Wir begleiten den Weg und bringen die Beteiligten zusammen. Die fachliche Arbeit machen Fachleute, jeweils in ihrem Gebiet.
Die Notfallengel
Begleitung, Rollenklärung, Abstimmung aller Beteiligten
Prof. Dr. Andreas Otterbach
Professor für BWL, Unternehmensnachfolge
Linn Goppold
Steuerliche Gestaltung, Holdingstrukturen, Stiftungen
Ponschab & Partner
Mediation in der Familie
Der erste Schritt ist meist kein Nachfolgeprojekt.
Sondern ein Blick auf das, was schon da ist: Gesellschaftsvertrag, Testament, Vollmachten, Vermögen. Der 360°-Check zeigt, wo die Nachfolge heute tatsächlich steht.
Das erste Gespräch.
Sie erzählen uns, was geschehen ist oder was Sie beschäftigt. Wir hören zu und verschaffen uns ein erstes Bild. Fachliche Fragen nehmen wir auf, bewertet werden sie erst im Auftrag durch die zuständigen Berufsträger. Nach dem Gespräch erhalten Sie einen schriftlichen Überblick über das Besprochene. Dann entscheiden Sie, ob es zu einem persönlichen Erstgespräch kommt, in dem Sie uns beauftragen können.
Ihre Anfrage ist angekommen.
Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen. Bei einem Trauerfall rufen Sie uns bitte an: +49 89 38531009.
Die Notfallengel®
Dument Institut für Vorsorge und Nachlassmanagement GmbH
Bei einem Trauerfall rufen Sie uns bitte an.